Stolpersteine

Abraham Brodtmann

Adresse: Havelstraße 2, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, U7 Richtung Rudow Haltestelle U Altstadt Spandau, Fußweg ca. 110 m

 

 

Der Stein für Abraham Brodtmann war am 24. Juni 2015 vom Künstler Gunter Demnig verlegt worden. Er erinnert an einen geachteten Bürger der Zitadellenstadt, der 1861 in Posen geboren wurde und dann in Spandau erfolgreich ein Kaufhaus (Herrenkonfektionsgeschäft) an der Havelstraße 1 (heute Havelstraße 2) aufbaute. Abraham Brodtmann wurde erst nach Theresienstadt und dann nach Treblinka deportiert, wo er am 19. September 1942 ermordet wurde.  (Q: www.wikipedia.de)

Gustav Simonsohn

Adresse: Breite Straße 10, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Fußweg über die Carl-Schurz-Straße und Mauerstraße ca. 400 m

 

 

Gustav Simonsohn wurde am 19. Juli 1894 in Berlin-Spandau geboren. Er arbeitet zuerst als einen Kaufmann dann als Kraftfahrer, Bauarbeiter, Arbeiter. Ab 1940 Zwangsarbeit. Am 1. April 1941 nach einer Auseinandersetzung um einen Urlaubsantrag verhaftet. Vom Polizeigefängnis am Alexanderplatz in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert, wo er am 12. September 1942 ums Leben kam. Die Urne mit der Asche aus dem Krematorium Buchenwald wurde nach jüdischem Ritus auf dem Spandauer Feld des Jüdischen Friedhofs Adass Jisroel in Weißensee beigesetzt. (Q: www.wikipedia.de)

Heinrich und Fanny Zeller

Adresse: Havelstraße 20, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, U7 Richtung Rudow Haltestelle Altstadt Spandau, Fußweg ca. 60 m

 

 

Heinrich Zeller wurde am 21. Januar 1894 in Wien geboren, seine Frau Fanny, geb. Gottesmann, am 4. April 1891 im galizischen Boryslaw. Sie waren Tuchwarengeschäftsleute. Am 6. März 1943 wurde Heinrich Zeller von Drancy bei Paris ins besetzte Polen deportiert, vermutlich nach Majdanek und Auschwitz und dort ermordet. Fanny Zeller wurde am 14. November 1941 mit dem 5. Transport aus Berlin in ein Ghetto nach Minsk in Weißrussland transportiert. Der Transport kam am 18. November 1941 in Minsk an, wo sie ermordet wurde. (Q: www.stolpersteine-berlin.de/de/biografie/1401)

Julius und Jadwiga Siegmann

Adresse: Carl-Schurz-Straße 39, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Fußweg über die Judenstraße ca. 450 m

 

 

Julius Siegmann wurde am 25. November 1873 in Berlin geboren. Er war ein Apotheker. Seine Frau Jadwiga Siegmann, geb. Cukier, wurde am 28. Februar 1880 in Russland, Zawichost geboren. Am 14. Januar 1943, wurden sie abgeholt und mit dem „81. Alterstransport“ nach Theresienstadt deportiert. Ein Jahr später, 1944 wurden Julius und Jadwiga Siegmann aus dem Altersghetto Theresienstadt weiter nach Auschwitz deportiert. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurden Julius und Jadwiga noch am Tag der Ankunft in Auschwitz, am 30. Oktober 1944, ermordet. (Q: www.stolpersteine-berlin.de/de/biografie/1409)

Theodor Gross

Adresse:  Havelstraße 2, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, U7 Richtung Rudow Haltestelle U Altstadt Spandau, Fußweg ca. 110 m

 

 

Der Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig wurde am 12. November 2016 für das Spandauer Nazi-Opfer Theodor Gross an der Havelstraße 2, Ecke Breite Straße verlegt. Theodor Gross wurde am 1893 in Schutzhaft geboren. Er war ein Kaufmann. 1938 wurde er nach Sachsenhausen dann 24.10.1941 nach Lodz / Litzmannstadt deportiert. Theodor Gross wurde 1942 in Chelmno / Kulmhof ermordet. (Q: www.wikipedia.de)

Theodor und Paula Hirschfeld

Adresse: Markt 11, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Fußweg ca. 450 m

 


Theodor Hirschfeld kam am 5. November 1894 zur Welt. Ihn Mutter Paula Hirschfeld, geb. Victor wurde am 10. Oktober 1871 in Posen geboren. Dr. Theodor Hirschfeld war Allgemeinpraktiker in Spandau. Paula Hirschfeld wurde am 14. September 1942 von Berlin nach Theresienstadt deportiert. Sie starb am 30. Juli 1943. Ihre genaue Todesursache ist nicht bekannt, es ist aber davon auszugehen, dass die unmenschlichen Lebensumstände im Lager zu ihrem Tod führten. Dr. Theodor Hirschfeld wurde am 26. September 1942, also 12 Tage nach seiner Mutter nach Raasiku, Lettland deportiert und dort sofort nach seiner Ankunft ermordet. (Q: www.stolpersteine-berlin.de/de/biografie/1411)