Denkmäler

Alamo-Denkmal (ca. 1985)

Adresse: Paulsternstraße 18, 13629 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, U7 Richtung Rudow Haltestelle U Paulsternstraße, Fußweg ca. 210 m

 

 

Dieses Denkmal befindet sich auf dem Gelände des Cowboy-Clubs Old Texas (Old Texas Town). Der Verein hat dort im Laufe vieler Jahre die für den „Wilden Westen“ typische Häuser errichtet, wie zum Beispiel ein Courthouse, ein Gefängnis, die Bank of Texas, die Postkutschenstation Wells Fargo oder das Fort Steuben; auf einem Platz des Fort Steuben befindet sich das Alamo-Denkmal. Das rund drei Meter hohe Denkmal besteht aus konisch aufgemauerten Feldsteinen; die Spitze trägt eine Kanonenkugel. Eine Tafel an der Vorderseite zeigt den Umriss von Texas; darunter befindet sich eine Inschrift. Mit dem Denkmal wird an die Alamo-Schlacht von 1836 im Texanischen Unabhängigkeitskrieg erinnert, in der 189 Texaner gegen 3000 Mexikaner untergingen. (Q: www.wikipedia.de)

Bogenschütze  

Adresse: Niederneuendorfer Allee 12, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 135, 139

 

Im Jahr 1934 feierte die "Schützengilde Spandau" ihr 600. Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde am 24. April 1935 auf dem 1912 bezogenen Grundstück des Traditionsvereins in der Mitte eines Rondells der Einfahrt ein Denkmal errichtet, das einen Schützen aus mittelalterlicher Zeit zeigt. Das Denkmal ist von dem Bildhauer Emmerich Oehler geschaffen worden. Inschrift der Tafel an der Vorderseite: "600 Jahre Schützengilde zu Spandau. 1334-1934"

Denkmal Befreiungskriege        

Adresse: Reformationsplatz, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: U7, Bus 130, 134, 135, 136, 137

 

Das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Denkmal neben der St.-Nikolai-Kirche in der Spandauer Altstadt ist das älteste Denkmal des Bezirks. Es erinnert an die Spandauer, die während der Befreiungskriege 1813 bis 1815 und beim „Sturm von Spandau“ am 20. April 1813 ihr Leben verloren. Das Denkmal besteht aus zwölf miteinander verbundenen eisernen Lanzen mit brennenden Bomben. An den Lanzen, die mit einem eisernen Dach versehen sind, sind vier mit Ritterhelmen geschmückte Wappenschilder angebracht. Sein heutiges Aussehen erhielt das Denkmal im Zuge einer Restaurierung im Jahr 1995.

Denkmal der nationalen Erhebung (1935)

Adresse: Lüdenscheider Weg 4, 13599 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie X33 Richtung Märkisches Viertel, Wilhelmsruher Damm Haltestelle Haselhorster Damm/Gartenfelder Straße, Fußweg ca. 645 m

 

1935 vom Künstler Max Esser. Die Skulptur wurde anläßlich der Vollendung der Reichsforschungssiedlung Haselhorst als Denkmal der "nationalen Erhebung" aufgestellt. (Q: www.kulturfuehrer-berlin.de)

Denkmal des Pionierbatallions von Rauch

Adresse: Radelandstraße 1, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie M45 Richtung Johannesstift, 671 Richtung Paaren im Glien Dorf Haltestelle Klinkeplatz, Fußweg ca. 290 m

 

Vor dem Grundstück Radelandstraße 1, in der Grünanlage an der Ecke Hohenzollernring (Falkenhagener Feld), auf einem gemauerten Unterbau aus grob behauenen Feldsteinen (Höhe 0,72 Meter) bildet ein 1,25 Meter hoher heller Granitblock das Denkmal, das von dem Bildhauer Wilhelm Wandschneider, der auch das Klinke-Denkmal schuf, ausgeführt wurde. Auf einem oberen, kleineren Block liegen Eichenlaub, Seitengewehr und Stahlhelm. Die zunächst am 18. April 1922, dann am 25. Juni 1922 vorgesehene Einweihung des Denkmals wurde wegen der einen Tag zuvor erfolgten Ermordung von Walther Rathenau abgesagt bzw. nur im Stillen durchgeführt. Die rückseitige Bronzetafel wurde am 12. Oktober 1935 anlässlich eines Pioniertreffens feierlich eingeweiht. Inschrift des Sockels (Vorderseite, Text in Versalien): 1914 Kreuz 1918 / Pionier-Bataillon / von Rauch / seinen Gefallenen / zum Gedächtnis. Inschrift der Bronzetafel (Rückseite, Text in Versalien): Es fielen getreu ihrem / Fahneneide für König und / Vaterland P.B.V. Rauch / 70 Offiziere / 238 Unteroffiziere / 1564 Gefreite u. Pioniere. / Ehre Ihrem Andenken (Q: www.wikipedia.de)

Denkmal für den Mauertoten Adolf Philipp

Adresse: Oberjägerweg, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 671 Richtung Paaren im Glien Dorf Haltestelle Oberjägerweg, Fußweg ca. 650 m

 

 

Adolf Philipp war am 5. Mai 1964 aus unbekannten Gründen von Spandau aus in den Grenzstreifen gegangen und wurde von DDR-Grenzsoldaten erschossen. Das vom Bezirksamt Spandau zum Gedenken an Adolf Philipp im Jahr 1964 errichtete Holzkreuz (eingeweiht im August 1964, als sich der Tag des Mauerbaus zum dritten Mal jährte) steht an der Stelle, an der Adolf Philipp sein Fahrrad liegen ließ, bevor er in jener Nacht DDR-Gebiet betrat. Inschrift: Adolf Philipp (20) / Am 5. Mai 1964 / bei dem Versuch / aus politischen / Gründen die Grenze / im Gebiet Spandau / zu überschreiten / von Grenzsoldaten / erschossen (Q: www.wikipedia.de)

Denkmal für die deutsche Brieftaube  

Adresse: Falkenseer Damm/ Flankenschanze, 13585 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung:  Bus M37, 137



Im Gedenken an die Leistungen der Brieftauben im Ersten Weltkrieg wurde am 20. August 1939 das von dem Bildhauer Georg Roch geschaffene Denkmal enthüllt. Die Skulptur bestand aus einem ca. 3,80 m großen Findlingsblock auf dem 25 auffliegende Brieftauben montiert waren. 1942 wurden die Brieftauben eingeschmolzen. Nach dem Krieg wurden 1963 die Tauben-Plastiken von Paul Brandenburg neu geschaffen. Das Denkmal stand früher im Wröhmännerpark. Nach der Neugestaltung der Parkanlage wurde das Denkmal an den Falkenseer Damm verlagert.

Denkmal für die Gefallenen aus Kladow

Adresse: Alt-Kladow, 14089 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Kladow, Hottengrund, 135 Richtung Alt-Kladow Haltestelle Alt-Kladow, Fußweg ca. 150 m

 

Das aus Feldsteinen gemauerte und am 31. August 1924 eingeweihte Denkmal befindet sich hinter der Kladower Dorfkirche. Inschrift (Text in Versalien): Für Land und Volk / blieben im Weltkriege Es folgen die Namen von 35 Gefallenen. (Q: www.wikipedia.de)

Denkmal für die Gefallenen von 1914–1918

Adresse: Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Wasserwerk Spandau Haltestelle Friedhof in den Kisseln,
Fußweg ca. 750 m

 

Auf dem Spandauer Friedhof „In den Kisseln“ befindet sich der 1919 angelegte Ehrenfriedhof für die im Ersten Weltkrieg gefallenden Söhne Spandaus. Das Denkmal, das auch als „Stahlhelm“ bezeichnet wird, ist Teil einer größeren Gedenkstätte mit Urnenfeld (Gräberfeld 37). Der Entwurf des Ehrenfriedhofs stammt von Stadtbaurat Karl Elkart und dem Architekten Heinrich Wolff. Die Bildhauerarbeiten wurden von Richard Kuhnert ausgeführt. Die Stele aus Muschelkalkstein trägt einen Stahlhelm mit Eichenkranz und ist umgeben von einem Geländer mit Muschelkalkkugeln und geschmiedeten Ketten. Inschrift (Text in Versalien): Ihren im Weltkrieg 1914–1918 gefallenen Söhnen, Die Stadt Spandau. (Q: www.wikipedia.de)

Denkmal für Friedrich Ludwig Jahn

Adresse: Radelandstraße 21, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 130 Richtung Waldkrankenhaus Haltestelle Pausiner Straße, Fußweg ca. 290 m

 

 

Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) war der so genannte „Turnvater“. Das Denkmal wurde am 6. Juni 1929 von der Preußischen Hochschule für Leibesübung, dem Preußischen Kultusministerium sowie der Stadt aufgestellt. Der Entwurf des männlichen Aktes stammt von Ernst Wenck. Das Jahn-Denkmal ist eine Stiftung Ernst Wencks und soll die äußere und innere Befreiung des Menschen symbolisieren. Inschrift (Text in Versalien): Ein Jungtum / ein echtes deutsches / Jungtum wollte ich / durch die deutsche / Turnkunst erreichen / Friedrich Ludwig Jahn. (Q: www.wikipedia.de)

Denkmal Gefallene der Siemenswerke               

Adresse: Nonnendammallee 101, 13629 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 123, U7

 

Das in Form eines abgesenkten Hofes errichtete Denkmal zur Erinnerung an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Siemens-Mitarbeiter (Siemens-Ehrenmal) befindet sich an der Kreuzung Rohrdamm /Ecke Nonnendammallee. Eine 24 × 28 Meter große Platzfläche ist mit Granitplatten ausgelegt; begrenzt wird dies durch eine rund 1,80 Meter hohe Umfriedung aus Muschelkalkstein mit Hintermauerungssteinen. Der tiefer gelegene Gedenkplatz selbst ist über sechs Stufen von der Nonnendammallee aus zugänglich. Erste gestalterische Ideen für ein Mahnmal gab es schon 1921 mit dem Ziel einer Einweihung zum Jahr 1922. Das Ehrenmal wurde aber erst Jahre später nach einem Wettbewerb durch Hans Hertlein gestaltet, die Einweihung erfolgte am 5. August 1934 durch Carl Friedrich von Siemens. An drei der vier Wänden des Hofes sind auf 118 gusseisernen Platten die Namen aller 2989 Gefallenen nach Kriegsjahren geordnet aufgeführt.1994 ließ die Firma Siemens die gesamte Gedenkstätte restaurieren.

Denkmal Wilhelm von Siemens

Adresse: Dihlmannstraße, 13629 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, U7 Richtung Rudow Haltestelle U Rohrdamm, Fußweg ca. 850 m

 

 

Mit einer Gedenktafel auf einem bearbeiteten Granitstein wird im Wilhelm-von-Siemens-Park an Georg Wilhelm von Siemens erinnert; die Bronzetafel trägt sein Reliefporträt. Inschrift (Text in Versalien): 1855-1919 / Wilhelm / von / Siemens / Gründer von / Siemensstadt. (Q: www.wikipedia.de)

Die Wacht          

Adresse: Grünanlage Stabholzgarten, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung:  RE 2, 4, 6, RB 10, 13, 14, S 9, 75; U7; Bus M32, M37, M45, X33, 130, 134, 135, 136, 236, 237, 337, 638, 671


Das Denkmal wurde dem 5. Garde-Grenadier-Regiment gewidmet, das über 4000 Tote zu verzeichnen hatte. Die Plastik stammt von August Schreitmüller und wurde am 21. Mai 1922 enthüllt.

Else-Denkmal

Adresse: Neukladower Allee 12, 14089 Berlin

Barrierefrei: nein

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Kladow, Hottengrund Haltestelle Neukladower Allee, Fußweg ca. 800 m

 

 

Das Else-Denkmal befindet sich neben einer Feuchtwiese im nördlichen Teil des Gutsparks Neukladow. Der Sandsteinquader auf zwei Podeststufen trägt auf drei Seiten Inschriften, mit denen an eine Else erinnert wird. Um welche Person es sich handelt, erschließt sich vor Ort nicht. Bei Else handelt es sich möglicherweise um die früh verstorbene Schwester von Johannes Guthmann (s. unten Gedenkstein Guthmann / Zimmermann (ca. 1956)), zu der er ein besonders inniges Verhältnis hatte. Inschrift (1. Seite, Text in Versalien): Else / meiner lieben Schwester / zum Gedächtnis Inschrift (2. Seite, Text in Versalien nach Johann Wolfgang von Goethe): Du bist kein Traumbild, wie / ich Dich erblicke, / Du warst, Du bist. Die Gottheit / hatte Dich / vollendet einst gedacht und / dargestellt. / So bist Du teilhaft des / Unendlichen, / des Ewigen und bist auf / ewig mein. Inschrift (3. Seite, Text in Versalien nach Johann Wolfgang von Goethe): Bleibe mir, Du vielgeliebtes / Bild, / vollkommen ewig jung und / ewig gleich! / Lass Deiner klaren Augen / reines Licht / mich immerfort umglänzen! / Schwebe vor, / wohin ich wandle, zeige mir / den Weg / durch dieser Erde Dornen- / labyrinth! (Q: www.wikipedia.de)

Erinnerung an die Spandauer Synagoge              

Adresse: Lindenufer 12, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: U7

 

Die Synagoge wurde 1895 erbaut und im Dritten Reich zerstört. Der Text der Gedenktafel lautet: "Erste eigene Synagoge der jüdischen Gemeinde Spandau. Erbaut 1895, Kammerstraße/Lindenufer 12 - Das jüdische Gotteshaus wurde während der Pogrome des 9. November 1938 von den Nationalsozialisten zerstört. Zur mahnenden Erinnerung."

Erinnerungsstein Deutsche Teilung       

Adresse: Falkenseer Chaussee, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 137, 337

 

Am 3. Oktober 1994 wurde südlich der Falkenseer Chaussee – genau auf der Grenzlinie von Spandau und Falkensee – ein Findling als Erinnerung an die langen Jahre der deutschen Teilung aufgestellt. Der vier Tonnen schwere Findling war vom Spandauer Steinmetzmeister Karlheinz Schafhausen gestaltet worden.

Exklaven Fichtewiesen und Erlengrund

Adresse: Niederneuendorfer Allee, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 136 Richtung Hennigsdorf, Busbahnhof Haltestelle Bürgerablage, Fußweg ca. 850 m Richtung Havel/Uferpromenade

 

Die beiden Exklaven waren ein Kuriosum der Teilung: Die dort befindlichen Laubenkolonien waren nur betretbar, nachdem sich die Gartenbesitzer an einer kleinen Pforte bei den Grenzposten gemeldet hatten. Der Übergang verschwand nach dem Gebietsaustausch 1988, infolgedessen die beiden Exklaven unkontrollierten Gebietsanschluss an West-Berlin erhielten. (Q: www.spandau-tourist-info.de)

Flora     

Adresse: Betckestraße, 13595 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 136, 236, 131

 

Das Sozialpolitische Denkmal erinnert an die Wohnungsnot nach dem ersten Weltkrieg und die Anstrengungen der Stadt zur Behebung derselben. Das Denkmal wurde von Bildhauer Georges Morin aus Muschelkalkstein gefertigt. Die Skulptur zeigt die altrömische Göttin der Blüten kniend auf einem viereckigen Sockel. Dabei hält sie ein Füllhorn hoch und entleert dieses.

Fluchthelfer Dieter Wohlfahrt  

Adresse: Bergstraße / Ecke Hauptstraße, 13591 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie M32 Richtung Dallgow-Döberitz Haltestelle Hauptstraße, Fußweg ca. 350 m

 

Dieter Wohlfahrt (* 27. Mai 1941 in Berlin; † 9. Dezember 1961) war ein Fluchthelfer und sowohl das erste Todesopfer an der Berliner Mauer ohne deutsche Staatsangehörigkeit als auch mit Wohnort in West-Berlin. Zum Gedenken an Dieter Wohlfahrt wurde in Berlin-Spandau, direkt an der Mauer an der nördlichen Bergstraße ein Holzkreuz mit einer Gedenkplatte und einem Foto von Dieter Wohlfahrt aufgestellt. (Q: www.wikipedia.de)

Französisches Kriegerehrenmal (nach 1871)

Adresse: Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: : S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Wasserwerk Spandau Haltestelle Friedhof in den Kisseln, Fußweg ca. 850 m

 

Das auch „Franzosenkreuz“ genannte Denkmal erinnert an die 400 französischen Kriegsgefangenen aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/1871, die in Spandau an den Pocken gestorben sind. Das Kalksandstein-Denkmal wurde von den Mitgefangenen errichtet. 1932 wurde es restauriert und vom ursprünglichen Ort, dem Friedhof der Garnison- / St. Johannisgemeinde (heute: Koeltzepark) an der Neuendorfer Straße, auf den Friedhof „In den Kisseln“ (Abt. 48a) umgesetzt. Inschrift: Souvenir Eternel / a nos / Frères d’armes / 1870–1871 (stark verwittert, kaum leserlich). Die Querbalken des Kreuzes tragen beiderseits die vergoldeten Inschriften: Erigé par leurs compatriots und In cruce salus. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkkreuz der Toten des 2. Weltkriegs

Adresse: Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie M45 Richtung Johannesstift Haltestelle Johannesstift, Fußweg ca. 650 m

 

 

Dieses schlichte Gedenkkreuz befindet sich auf dem Gelände des Evangelischen Johannesstifts Berlin in Hakenfelde, Schönwalder Allee 26, nördlich vom Wichern-Krankenhaus und dem Karpfenteich. Es erinnert an die auf dem Gelände beerdigten Toten des Zweiten Weltkriegs. Inschrift (Text in Versalien): Dieses Kreuz erinnert / an die Toten, die am Ende / des 2. Weltkrieges im / Evangelischen Johannesstift / beerdigt worden sind. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkstein Finnenhaussiedlung

Adresse: Topeliusweg / Kladower Damm, 14089 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Hottengrund Haltestelle Finnenhaus-Siedlung, Fußweg ca. 200 m

 

 

Der Gedenkstein erinnert an die Errichtung der hier befindlichen Finnenhaussiedlung zwischen den Jahren 1958 und 1961. Auf einem Findling befindet sich eine Inschriftplatte. Inschrift: Finnen-haussiedlung / Kladow / 1958–1961 Die Siedlung von 377 Eigenheimen war von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika für anerkannte politische Flüchtlinge finanziert worden. Da die finnische Regierung Verbindlichkeiten gegenüber den Vereinigten Staaten hatte, wurden in einem Dreiecksgeschäft Holz und Holzhäuser aus Finnland geliefert. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkstein Guthmann/Zimmermann

Adresse: Neukladower Allee 12, 14089 Berlin

Barrierefrei: nein

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Kladow, Hottengrund Haltestelle Neukladower Allee, Fußweg ca. 850 m

 

 

Der Gedenkstein Guthmann/Zimmermann befindet sich auf einer Feuchtwiese im nördlichen Teil des Gutsparks Neukladow. Er in Form eines Grabmals trägt auf der Vorderseite die eingravierte Inschrift (Text in Versalien, tlw. kaum leserlich): Joachim Zimmermann / 10. XII 1875 – 21.I 1953 / Johannes Guthman / 25. VIII 1876 – 9. IX 1956. Johannes Guthmann war Kunsthistoriker und Schriftsteller; sein Lebenspartner, der Historiker Joachim Zimmermann, befasste sich mit literarischem Wirken. Die beiden sind vermutlich hier nicht – außerhalb eines Friedhofs – begraben. Das Anwesen des Gutes Neukladow war 1887 durch Robert Guthmann erworben worden. Im Jahre 1909 überließ Robert Guthmann das Gut seinem Sohn Johannes Guthmann, der das Herrenhaus umbauen ließ und u. a. die zwei halbkreisförmigen Torhäuser an der Zufahrt von der Neukladower Allee errichten ließ. Der Park wurde teilweise von dem Gartenarchitekten und Staudenzüchter Karl Foerster angelegt. Zwischen 1910 und 1921 war das Gut unter dem kunstsinnigen Mäzen Johannes Guthmann Treffpunkt von Künstlern und Kunstinteressierten. 1921 übernahm Mary Guthmann, die Schwester von Johannes Guthmann, das Gut; sie verkaufte es 1928 an die Stadt Berlin. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkstein Kirsten S. (2009)

Adresse: Spandauer Forst nahe der Kuhlake (Jagen 31), 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: : S+U Rathaus Spandau, Buslinie M45 Richtung Johannesstift Haltestelle Johannesstift, Fußweg ca. 2,5 km

 

 

Am 20. Juni 2009 wurde im Spandauer Forst nahe der Kuhlake die Psychologin Kirsten S. gegen 8.50 Uhr von einem jungen Mann, der auf einem Fahrrad unterwegs war, niedergestochen. Sie starb wenig später auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Zur Erinnerung an den unaufgeklärten Mord hat am 5. Oktober 2009 der Ehemann mit Genehmigung des Forstamtes Tegel einen öffentlichen Gedenkstein am Tatort aufgestellt. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkstein Peter Petersen

Adresse: Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Wasserwerk Spandau Haltestelle Friedhof in den Kisseln, Fußweg
ca. 350 m

 

Vor dem Gedenkstein (Sandstein) befindet sich auf einer Metallstütze eine schwarze Metalltafel mit weißer Inschrift zur Erläuterung. Beides, Stein und Tafel, befindet sich genau gegenüber dem Verwaltungsgebäude. Das Bibelzitat aus dem Brief an die Römer lautet: Der Gott aber des Friedens sei mit euch allen! Amen. (Q: www.gedenktafeln-in-berlin.de)

Gedenkstein Prinz-Heinrichs-Buche 1881 / 1966

Adrese: Spandauer Forst, Jagen 69, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 671 Richtung Paaren im Glien Dorf Haltestelle Oberjägerweg, Fußweg ca. 500 m

 

 

Wo der Lauf der Kuhlake im Norden des Spandauer Forstes fast endet, erinnert rund 400 Meter vor Erreichen der Eiskeller-Wiesen ein Gedenkstein an die (nicht mehr vorhandene) Kronprinzenbuche und an Kronprinz Friedrich Wilhelm, den späteren Kaiser Friedrich III., der in den 1860er Jahren die Jagd gepachtet hatte und sich am 16. April 1881 mit seinem Sohn Prinz Heinrich aktiv an der Löschung eines Waldbrandes beteiligte. Inschrift (Vorderseite): Waldschnepfen suchten im Revier / Der Kronprinz und Prinz Heinrich hier. / Da weh! rast unfern im Wald der Brand. / Hei! leisteten Beide da hülfreiche Hand! / Ich sah es und bin nun ein glückliches Holz, /Ich heisse und drob ist der ganze Wald stolz: / Kronprinzen und Prinz Heinrichs / Buche. Inschrift (Rückseite): In Dankbarkeit gewidmet. / Spandau, den 16. April 1881. / Der Magistrat. Die Forstdeputation. / Ganzler, Stadtoberförster. Der Gedenkstein wurde nach der Inschrift auf einer erst 1966 hinzugefügten Tafel im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1966 wieder im Spandauer Forst aufgestellt. Inschrift der hinzugefügten dritten Tafel auf der rechten Seite (Text in Versalien): Die Gedenktafel wurde / 1945 bei den Kämpfen / um Berlin beschädigt / Auf Anregung des / Forstamtmannes Beyer / 1966 erneuert / Bezirksamt Spandau. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkstein Reichsforschungssiedlung (ca. 1934)

Adresse: Lüdenscheider Weg, 13599 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie X33 Richtung Märkisches Viertel/Wilhelmsruher Damm Haltestelle Haselhorster Damm/Gartenfelder Straße, Fußweg ca. 500 m

 

Der Gedenkstein gedenkt und heroisiert den Bau der Reichsforschungssiedlung Haselhorst. Inschrift: Die Wohnstadt Spandau-Haselhorst wurde in den Jahren 1930–1934 durch die Gemeinnützige Wohnungs- / bau Aktiengesellschaft Groß-Berlin im Auftrag von Reich und Preußen auf historischem Fortifikations- / boden Spandaus erbaut. Sie umfaßt 3000 Kleinwohnungen, die in 3 Bauabschnitten unter Mitarbeit / vieler tausend Köpfe und Hände geschaffen wurden. Für rund 13000 Volksgenossen wurden dadurch / gesunde Lebens- und Wohnungsbedingungen in günstiger Lage zu ihren Arbeitsstätten und zugleich / in der Natur und der Nähe von Wald und Wasser geschaffen. (stark verwittert, schwer leserlich). (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkstein Schleuse Spandau

Adresse: Möllentordamm 5A, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, U7 Richtung Rudow Haltestelle U Altstadt Spandau, Fußweg ca. 300 m

 

 

Mit dem Neubau der Schleuse Spandau wurde ein alter Gedenkstein innerhalb des Schleusengeländes, der an die Historie der Schleusenanlage in Spandau erinnert, restauriert. Der östlich der Schleusenkammer liegende Gedenkstein Sandstein ist nicht öffentlich zugänglich, kann jedoch aus der Schleusenkammer oder von der Grünanlage am Zitadellengraben gesehen werden. Inschrift (Text in Versalien): Unter / Friedrich Wilhelm III. / angefangen 1812 / während der Belagerung 1813 eingestellt / beendet 1814 und 1815. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkstele Adolf Philipp (1964)

Adresse: Mauerweg, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 671 Richtung Paaren im Glien, Dorf Haltestelle Oberjägerweg Richtung Kuhlake bis Mauerweg, Fußweg ca. 2,5 km

 

Adolf Philipp war am 5. Mai 1964 aus unbekannten Gründen von Spandau aus in den Grenzstreifen gegangen und wurde von DDR-Grenzsoldaten erschossen. Das vom Bezirksamt Spandau zum Gedenken an Adolf Philipp im Jahr 1964 errichtete Holzkreuz (eingeweiht im August 1964, als sich der Tag des Mauerbaus zum dritten Mal jährte) steht an der Stelle, an der Adolf Philipp sein Fahrrad liegen ließ, bevor er in jener Nacht DDR-Gebiet betrat. Inschrift: Adolf Philipp (20) / Am 5. Mai 1964 / bei dem Versuch / aus politischen / Gründen die Grenze / im Gebiet Spandau / zu überschreiten / von Grenzsoldaten / erschossen. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkstele Dietmar Schwietzer

Adresse: Schönwalder Allee, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 671 Richtung Paaren im Glien Dorf Haltestelle Schönwalde (HVL), Steinerne Brücke, Fußweg ca. 100 m

 

Zum Mauergedenktag am 13. August 2011 wurde an der Grenze zwischen Spandau und Schönwalde-Glien, neben dem Mauerdenkmal Steinerne Brücke in Schönwalde-Siedlung (s. oben), eine Gedenkstele zur Erinnerung an das Maueropfer Dietmar Schwietzer eingeweiht. Auf einer rund drei Meter hohen Stele werden geschichtliche Erläuterungen gegeben; sie zeigt auf einem Luftbild von 1989 die damaligen Verhältnisse, der Ort des Verbrechens ist gekennzeichnet. Schwietzer wurde im Alter von 18 Jahren am 16. Februar 1977 bei dem Versuch der Flucht nach Berlin-West an der Berliner Mauer erschossen; eine ergänzende Tafel informiert über die Umstände seines Todes; sie trägt auch ein Photo des Maueropfers. Die Texte sind zweisprachig (deutsch / englisch). (Q: www.wikipedia.de)

Gedenkstele Ulrich Steinhauer

Adresse: Eiskellerweg, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 671 Richtung Paaren im Glien, Dorf Haltestelle Schönwalde (HVL), Steinerne Brücke, Fußweg ca. 1,8 km

 

An der Grenze von Spandau zur Gemeinde Schönwalde-Glien wurde am Eiskellerweg eine Gedenkstele zur Erinnerung an das Maueropfer Ulrich Steinhauer aufgestellt. Auf einer rund drei Meter hohen Stele werden geschichtliche Erläuterungen gegeben; sie zeigt auf einem Luftbild von 1989 die damaligen Verhältnisse, der Ort des Verbrechens ist gekennzeichnet. Steinhauer, ein Grenzsoldat der DDR, wurde im Alter von 24 Jahren am 4. November 1980 bei der Flucht eines anderen Soldaten nach Berlin-West an der Berliner Mauer erschossen. Eine ergänzende Tafel informiert über die Umstände seines Todes; sie trägt auch ein Photo des Maueropfers. Die Tafeltexte deuten an, dass Steinhauer von hinten erschossen wurde, möglicherweise von anderen Grenzsoldaten. Die Texte sind zweisprachig (deutsch / englisch). (Q: www.wikipedia.de)

Gedenktafel 12 jüdischer Spandauer   

Adresse: Feldstraße 8, 13585 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 671, M45, 134, 137, M37

 

Anlässlich einer Stiftung der Familie Sternberg wurde das Gebäude Feldstraße 8, benachbart dem Wohnsitz von Rabbiner Löwenstamm in der Feldstraße 11, im Jahr 1929 ein jüdisches Altersheim. Nach der Pogromnacht vom 9. November 1938 mussten hier jüdische Spandauer Familien einziehen und auf engstem Raum leben. Auszug aus der Inschrift: "Zwölf der Bewohnerinnen und Bewohner wurden in den Jahren 1942–1944 von den Nationalsozialisten deportiert und in den Tod geschickt:"

Gedenktafel Adler-Apotheke  

Adresse: Carl-Schurz-Straße 39, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: U7

 

Alles soll moderner werden in Berlins ältester Apotheke. Der Verkaufsbereich wird umgebaut und auch das Lager modernisiert. Seit 385 Jahren existiert der Betrieb an der Carl-Schurz-Straße 39. Firmeninhaber Jörg Vogel führt die Apotheke in der Spandauer Altstadt in vierter Generation. Erster Besitzer der Adler-Apotheke war Christoph Piper von Bernau. Er erhielt das Privileg vom damaligen Kurfürsten Johann Sigismund. In der Urkunde heißt es: "Wir Bürgermeister und Ratsmannen der Stadt Spandau tun hiermit kund für uns, alle unsere Nachkommen im Rat und sonst jedermann, die diesen Brief lesen, sehen oder lesen hören, dass wir unter dienstlichen Ansuchen des ehrenfesten und kunstreichen Christoph Piper von Bernau, nach gehaltenem weisen Rat und einhelligem Beschluss ihn zu einer Apotheke auf- und angenommen und dieselbe ihm und seinen Erben erblich zugesagt und verschrieben haben". Der noch immer gut lesbare Erlass aus dem Mittelalter befindet sich heute im Besitz von Jörg Vogel . Er übernahm das Geschäft im April 1997 von seinem Vater Horst Wolf Vogel.

Gedenktafel Arthur Löwenstamm         

Adresse: Feldstraße 11, 13585 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 671, M45, 134, 137, M37

 

Arthur Löwenstamm (1882–1965) war von 1917 bis 1938 der erste ständige und auch der letzte Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Spandau. Es gelang ihm im Februar 1939 nach Großbritannien zu emigrieren, nachdem er zuvor im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert und gefoltert worden war. Er starb 1965 im Alter von 82 Jahren. Die vor seinem ehemaligen Wohnhaus aufgestellte Gedenktafel wurde am 9. November 2005 enthüllt. Da die Anbringung am Haus vom Eigentümer nicht gestattet wurde, steht die Tafel davor auf dem Bürgersteig.

Gedenktafel Brandunglück Karlslust (1947)

Adresse: Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Wasserwerk Spandau Haltestelle Friedhof in den Kisseln, Abteilung 31, Fußweg ca. 600 m

 

Die Gedenktafel erinnert an die 80 Toten des Brandunglücks in dem Tanzlokal Karlslust (ehemals Hakenfelder Straße 8) am 8. Februar 1947. Inschrift (Text in Versalien): Dem / Andenken / derer / die bei dem / Brandunglück / in der Gaststätte / „Karlslust“ / am 8. Februar 1947 / den Tod / fanden. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenktafel der 4 homosexuellen Polizisten   

Adresse: Moritzstrasse 10, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 134, 136, 137, 236, 337, 671, M37

 

Am 14. April 2011 wurde vom damaligen Berliner Innensenator Ehrhart Körting und dem Berliner Polizeipräsidenten Dieter Glietsch am Gebäude des Polizeiabschnitts 21 eine Tafel zum Gedenken an die Hinrichtung von vier Spandauer Polizisten zu Zeiten der NS-Herrschaft enthüllt. Otto Jordan, Reinhard Höpfner, Willi Jenoch und ein Mann mit dem Namen Bautz, dessen Vorname nicht bekannt ist, wurden am 24. April 1945 nicht weit von dem Ort der Gedenktafel hingerichtet, weil sie homosexuell waren, und dann namenlos vergraben. Diese Gedenktafel wurde stellvertretend im Gedenken an alle homosexuellen Opfer der Verfolgung durch das NS-Regime zur Mahnung am Ort des Geschehens aufgestellt.

Gedenktafel Ernst Ludwig Heim             

Adresse: Reformationplatz 2, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: U7

 

Ernst Ludwig Heim war von 1776 bis 1783 Spandauer Stadtphysikus (Amtsarzt). Er wurde zum populärsten Volks- und Leibarzt in Preußen. Er behandelte Arme und Reiche und gilt als Mitbegründer des modernen Gesundheitswesens in Berlin. Die Pockenschutzimpfung wurde durch Heim gefördert und auch die Hausarztpraxis geht auf ihn zurück. 1822 wurde er zum Ehrenbürger von Berlin ernannt.

Gedenktafel Jaczovertreibung

Adresse: Gatower Straße 199, 13595 Berlin

Barrierefrei: nein

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Kladow, Hottengrund Haltestelle Zur Haveldüne, Fußweg ca. 220 m

 

 

Die in das Mauerwerk des Jaczoturms eingelassene, vertikal zweigeteilte Sandsteinplatte (Maße: 1,30×0,74 Meter) ist in der oberen Hälfte mit einem flachen Figurenrelief auf horizontal geriffeltem Grund versehen, das die sagenumwobene Flucht des Jaczo von Köpenick darstellt. Unterhalb des Reliefs befindet sich eine Inschrift. Ein zweites, kleineres Sandsteinrelief (Maße: 43×28 Zentimeter) befindet sich unmittelbar über der Türöffnung an der Südseite des Turmes. Es zeigt ein rechteckiges Wappen mit einer aus Quadermauerwerk bestehenden Architektur mit ausgesparter Tür, auf der ein Bär nach rechts läuft. Auf der oberen Wappenkante ist ein stark verwittertes Gebilde zu erkennen, das möglicherweise ebenfalls einen Bären darstellen soll. Das genaue Baujahr des Jaczoturms ist unbekannt (ca. 1900). Inschrift (Text stark verwittert, in lateinischer Sprache): Has per fauces, Jaczo, princeps Slavorum, / ab Alberto Urso pulsus, ad habelam evasit. / Anno Domini MCLVII. (Übersetzung: Durch diese Schlucht wurde Jaczo der Slawenfürst im Jahre des Herrn 1157 von Albrecht dem Bären verfolgt und in die Havel getrieben. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenktafel Jüdenstrasse        

Adresse: Jüdenstraße 2, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 137, 130, 134

 

Die Gedenktafel erinnert daran, dass die Straße bis zum 17. September 1938 den Namen „Jüdenstraße“ trug, danach wurde sie von den Nationalsozialisten nach Gottfried Kinkel in „Kinkelstraße“ umbenannt.

Gedenktafel John Rabe

Adresse: Harriesstraße 3, 13629 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, U7 Richtung Rudow Haltestelle U Rohrdamm, Buslinie 123 Richtung Saatwinkler Damm/Mäckeritzwiesen Haltestelle Harriesstraße, Fußweg ca. 210 m

 

Zur Erinnerung an den Kaufmann John Rabe wurde am Eingang seines früheren Wohnhauses (dort wohnhaft von 1943 bis 1950) eine Gedenktafel aus Edelstahl angebracht. Hiermit erinnert die Firma Siemens an ihren ehemaligen Mitarbeiter in Berlin, aber auch in Hamburg und Nanjing. Die Inschrift der am 23. November 2012 enthüllten Gedenktafel ist dreisprachig (deutsch, chinesisch, englisch); in deutscher Sprache lautet sie: Der lebende Buddha von Nanjing / JOHN RABE / * 23. November 1882 / + 05. Januar 1950 / Am 07. Juli 1937 brach der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg aus. Im November rückte die japanische Armee auf Nanjing vor, die Hauptstadt der Republik China. John Rabe blieb als Leiter der Siemens-Niederlassung in Nanjing, um sich schützend vor die Zivilbevölkerung zu stellen. Am 22. November 1937 wurde durch die in der Stadt verbliebenen Ausländer das „Internationale Komitee der Schutzzone von Nanjing“ gegründet, dessen Vorsitzender er wurde. In dieser Schutzzone überlebten bis zu 250.000 Menschen. Von 1932 bis zu seiner Abreise aus Nanjing am 23. Februar 1938 lebte John Rabe in der Xiaofenqiao Nr. 1. Von 1943 bis zu seinem Tode 1950 lebte John Rabe in der Harriesstraße 3 in Berlin-Siemensstadt. Rechts neben Name und Lebensdaten befindet sich auf der Tafel eine Photoabbildung von Rabe. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenktafel Julius Sternberg   

Adresse: Breite Straße 21, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: U7

 

In diesem Gebäude befand sich das "Kaufhaus M.K. Sternberg" Sein letzter Eigentümer, Julius Sternberg 7.12.1879 - 25.7.1971, Vorsteher der jüdischen Gemeinde Spandaus von 1922 bis 1935, wurde mit seiner Familie von den Nationalsozialisten verfolgt und zur Aufgabe des Geschäfts gezwungen. Die Sternbergs emigrierten 1939 nach Kolumbien und kehrten nach dem Ende der NS-Herrschaft nach Spandau zurück.

Gedenktafel Karl-Heinrich         

Adresse: Falkenseer Platz/ Am Juliusturm, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 136, 236

 

In der ersten deut­schen Republik war Heinrich Leiter der Polizei­inspektion Linden, wurde nach dem sogenannten "Preußenschlag" am 20.7.1932 - der unge­setzlichen Entmachtung der demokratischen preußischen Regie­rung - in den Ruhe­stand versetzt. Der Spandauer "Reichs­banner"-Füh­rer Hein­rich wurde wegen sei­ner Aktivi­tä­ten 1936 ver­haftet, im März 1937 vom Volks­gerichtshof zu sie­ben Jah­ren Zuchthaus verurteilt, dann in Zuchthäusern und in Konzen­tra­tions­lagern inhaf­tiert. Am 18. Mai 1945 wurde er von der so­wjeti­schen Besat­zungsmacht zum Kom­man­deur der neu aufge­stellten Ber­liner Schutzpolizei ernannt. Ohne An­gabe von Gründen am 2. Au­gust verhaf­tet, starb er am 3. Novem­ber 1945 im sowjetischen Speziallager Hohen­schönhau­sen „an der Paralyse lebenswichtiger Organe“. Seine Leiche wurde in nahegelegenen Karbidkalkgruben „verscharrt“. Die Tafel befindet sich auf einem Ge­denk­stein aus rotem Sand­stein an der Nordwest­ecke der Brücke. Der Stein wurde ursprünglich Anfang Mai 1962 auf dem Falkenseer Platz aufgestellt (Der Telegraf, 9.5.1962).

Gedenktafel Maueröffnung Groß Glienicke

Adresse: Potsdamer Chaussee, 14089 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 638 Richtung Potsdam Haltestelle Ritterfelddamm/Potsdamer Chaussee, Fußweg ca. 200 m

 

Eine Gedenktafel an der Straße soll an die Ereignisse erinnern, die an dieser Stelle am 24. Dezember 1989 zur Öffnung der Mauer führte. Das große Metallschild (auf der nördlichen Seite der Straße, doppelt ausgeführt in beide Fahrtrichtungen der Straße) wurde im November 2009 von Brandenburger Behörden an der Bundesstraße 2 auf dem Gebiet von Groß Glienicke (Ortsteil von Potsdam), direkt an der Grenze zu Spandau, aufgestellt. Inschrift: Hier waren Deutschland und / Europa bis zum 24. Dezember 1989 / um 8 Uhr geteilt. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenktafel Maueropfer          

Adresse: Carl-Schurz Straße 2, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 130, 137, 134, 135, 136, U7

 

Durch Gerhard Scheibe künstlerisch gestaltetes Gedenkrelief aus Metall im Rathaus Spandau (Erdgeschoss), das an die Toten an der Berliner Mauer erinnert (Leihgabe Fester). Inschrift: "28 Jahre / 75 Tote"

Gedenktafel Opfer des Faschismus

Adresse: Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Wasserwerk Spandau Haltestelle Friedhof in den Kisseln, Fußweg ca. 200 m

 

Die Gedenktafel erinnert an 350 hier begrabenen Opfer des Faschismus. Inschrift (Text in Versalien): Hier ruhen / 350 Opfer des / Faschismus. (Q: ww.wikipedia.de)

Gedenktafel Opfer im KZ-Außenlager

Adresse: Pichelswerderstraße 9, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, S5 Richtung Strausberg Nord Haltestelle S Stresow, Fußweg ca. 450 m

 

 

Die Gedenktafel erinnert an mehr als 1000 Frauen, überwiegend aus Ungarn und meist jüdischen Glaubens, die an der Pichelswerderstraße 9 in einem Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen inhaftiert (die Häftlinge kamen vom KZ Ravensbrück) waren und für die Deutschen Industriewerke AG seit Oktober 1944 in der Munitionsfabrik Zwangsarbeit leisten mussten. Am 21. April 1945 wurde das Außenlager aus Angst vor der näherrückenden Sowjetarmee von der SS geräumt und die Häftlinge in Richtung Oranienburg getrieben. 1988 wurde der Gedenkstein auf dem Grundstück des Technischen Überwachungsvereins enthüllt. Inschrift (Text in Versalien): Zum Gedenken / an die mehr als tausend Frauen und Mädchen aus / Jugoslawien, Polen, der Sowjetunion und Ungarn / die an dieser Stelle / in der Nazizeit in den Jahren 1944 und 1945 / als Häftlinge des KZ Sachsenhausen in der / Munitionsfabrik der Deutschen Industriewerke AG / Zwangsarbeit leisteten und von denen viele / den Tod fanden./ Dieses Denkmal wurde auf Initiative / der Überlebenden und des / Bezirksamtes Spandau / errichtet/ September 1988. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenktafel Regimentslazarett Spandau           

Adresse: Moritzstraße 9, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: RE 2, 4, 6, RB 10, 13, 14, S 9, 75; U7; Bus M37, 137, 337

 

Die Gedenktafel erinnert an das früher hier befindliche Regimentslazarett; ein (größeres) Militärlazarett wurde Anfang des 20. Jahrhunderts am Askanierring 166 (heute: Flankenschanze 46) gebaut. Inschrift (Text in Versalien): "1784 / Als Lazarett erbaut / für das Regiment / Prinz Heinrich nach / mancherlei Schicksal / und Verfall im Jahre / 1965 abgebrochen / 1967 / neu erbaut durch / den Spandauer Bürger / Dr. Wilhelm Reimann"

Gedenktafel Tote der Weltkriege          

Adresse: Carl-Schurz-Straße 2, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: RE 2, 4, 6, RB 10, 13, 14, S 9, 75; U7; Bus M32, M37, M45, X33, 130, 134, 135, 136, 236, 237, 337, 638, 671


Gedenktafel im Rathaus Spandau (Erdgeschoss), die an die Opfer der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts und die Opfer der Gewaltherrschaft erinnert. Inschrift (Text in Versalien): "Den Toten der Weltkriege / 1914–1918 • 1939–1945 / und den Opfern der / Gewaltherrschaft / zum Gedächtnis"

Gedenktafel Widerstand im Drittem Reich        

Adresse: Am Wall 3, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: U7

 

Die Gedenktafel befindet sich in der Altstadt Spandau Am Wall 3. Die Inschrift lautet: "Zur Erinnerung an alle Menschen, die in der Zeit von 1933 bis 1945 der Diktatur in Deutschland Widerstand leisteten, indem sie unter Einsatz ihres Lebens für das Recht und gegen das Unrecht eintraten. Ihnen zum Dank - uns zur Mahnung."

Gedenktafel zum Absturz einer sowjetischen Jak-28

Adresse: Heerstraße, 14055 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 136, 236 Richtung Gatower Straße/Heerstraße Haltestelle Alt-Pichelsdorf, dann M49 Richtung S+U Zoologischer Garten Haltestelle Stößenseebrücken, Fußweg ca. 300 m

 

Im April 1966 stürzte ein sowjetisches Kampfflugzeug vom Typ Jakowlew Jak-28 (andere Angaben: Iljuschin Il-28) in den Stößensee, die beiden Piloten starben. Inschrift der Gedenktafel am südlichen Geländer der Stößenseebrücke (Text in Versalien): Am 6. April 1966 steuerten die sowjetischen Piloten / Hauptmann / Boris Wladimirowitsch Kapustin / und Oberleutnant / Juri Nikolajewitsch Janow / ihr defektes Kampfflugzeug in den Stössensee und / verloren dabei ihr Leben. Durch ihren selbstlosen / Einsatz vermieden sie eine unabsehbare Katastrophe / im nahen Wohngebiet. Diese Tafel gilt dem Gedenken / an das Opfer der sowjetischen Soldaten als ein / Zeichen der Menschlichkeit in Zeiten des / Kalten Krieges. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenktafel Zwangsarbeiterlager Haselhorst-Nord

Adresse: Paulsternstraße 34, 13629 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie X33 Richtung Märkisches Viertel/Wilhelmsruher Damm Haltestelle Paulsternstraße/Gartenfelder Straße, Fußweg ca. 73 m

 

Mit einer Gedenktafel, die am 21. November 2011 enthüllt wurden, wird an die über 40.000 Menschen erinnert, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Spandauer Betrieben Zwangsarbeit leisten mussten. An der Gartenfelder Straße befand sich das sogenannte „Wohnlager Haselhorst-Nord“ der Firma Siemens, ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen, in deren RAD-Baracken seit 1940 Fremdarbeiter untergebracht waren und – nach einer Zerstörung im Februar 1944 durch Brandbombenangriffe und einem anschließenden Wiederaufbau – von Juli 1944 bis März 1945 rund 1450 Männer aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen und etwa 700 Frauen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück untergebracht waren. Am 28. März 1945 wurde das Lager durch Bombenangriffe erneut und diesmal total zerstört. (Q: www.wikipedia.de)

Gedenktafel Zwangsarbeiterlager Haselhorst-Süd

Adresse: Nonnendammallee 128, 13599 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, U7 Richtung Rudow Haltestelle U Paulsternstraße, Fußweg ca. 280 m

 

 

Mit einer Gedenktafel, die am 21. November 2011 enthüllt wurden, wird an die über 40.000 Menschen erinnert, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Spandauer Betrieben Zwangsarbeit leisten mussten. An der Nonnendammallee 128 befand sich das so genannte „Wohnlager Haselhorst-Süd“ der Firma Siemens, ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen. (Q: www.wikipedia.de)

Gefallene des 5. Garde-Regiments (1923)         

Adresse: Hohenzollernring 166, 13585 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 337

 

Das Denkmal erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen mehr als 4500 Mannschaften und 160 Offiziere des 5. Garde-Regiments zu Fuß. Das zum 1. Oktober 1962 aus verkehrstechnischen Gründen versetzte Denkmal besteht heute nur noch aus Teilen des Sockels mit Pfeiler aus märkischem Sandstein, der jedoch ursprünglich hoher (4,8 Meter) und mit einem auffliegenden Adler (2,5 Meter) bekrönt war. Der Adler, entworfen von dem Bildhauer Christian Behrens, wurde erst nach 1962 entfernt. Der Verbleib ist unbekannt.

Henri Dunant

Adresse: Henri-Dunant-Platz, 13583 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 137 Richtung Freudstraße, 337 Richtung Falkensee Bahnhof, M37 Richtung Waldkrankenhaus Haltestelle Westerwaldstraße, Fußweg ca. 300 m

 

Von Dietrich Schöning wurde 1971 ein Bronzeprofil von Henri Dunant erschaffen, das mit einer Inschrifttafel auf einer Mauer angebracht war. Am 27. August 2011 wurde der Henri-Dunant-Platz nach seiner Neugestaltung wiedereröffnet; in diesem Zusammenhang ist für den Gründer des Roten Kreuzes ein rund 1,7 Meter hoher Gedenkstein aufgestellt worden, in den die Inschrift nun unterhalb des Profils eingemeißelt ist. Inschrift (Text in Versalien): Henri Dunant / 1828–1910 / Gründer des Roten Kreuzes. (Q: www.wikipedia.de)

Kniender Engel (in den Kissen)

Adresse: Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 134

 



Der Friedhof wurde am 17. November 1886 eröffnet. Die damals eigenständigen Stadt Spandau benötigte einen neuen Platz für Begräbnisse. Diese waren zuvor ausschließlich auf mehreren kleinen Kirchhöfen der Stadt vorgenommen worden. Hinzu kam, dass die Leichenzüge durch die Hauptstraßen von Spandau ziehen mussten. Im Jahr 1886 hatte die Ortspolizei bestimmt, dass der kürzeste Weg durch die Stadt zu nehmen sei. Deshalb war ein Friedhof weit vor den Stadttoren gewünscht. Außerhalb der Stadtgrenzen Spandaus gab es einen kirchlichen, einen kommunalen und einen jüdischen Friedhof. Der etwa 20 Jahre zuvor von der Stadt angelegte Kommunalfriedhof war zunehmend überfüllt. So erwarb die Stadt ein anfänglich 5,2 Hektar großes Gelände im Bereich nördlich des Falkenhagener Weges (seit 1896 Pionierstraße) für einen städtischen Großfriedhof. Auf dem Friedhof steht ein Podest oben der kniende Engel. Die Inschrift lautet: „Den Manen der fuer das Vaterland gefallenen braven Soehne Spandaus zur steten Erinnerung gewidmet in dankbarer Anerkennung“. Material: Kalksandstein, Künstler Stifter: Ernst Friedrich Schulze.

Knut-Denkmal

Adresse: Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

erkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Wasswerwerk Spandau Haltestelle Friedhof in den Kisseln, Fußweg ca. 900 m

 

Auf dem Spandauer Friedhof „In den Kisseln“ wird seit Dezember 2011 an den im Zoologischen Garten Berlin im Jahr 2011 verstorbenen Eisbären Knut erinnert. Der von Karin Gude-Kohl gestiftete Marmorgedenkstein befindet sich direkt neben der Grabstätte des Tierpflegers Thomas Dörflein. Inschrift: Zum Gedenken / an den einzigartigen / Knut. (Q: www.wikipedia.de)

Kurfürst Joachim II        

Adresse: Reformationsplatz, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: U7, Bus X33

 

Am 1.November 1539 trat Joachim 2 in den Spandauer ST-Nikolai-Kirche zum protestantischen Glauben über. Aus den Händen des Brandenburgischen Bischof Matthias von Jagow empfing er das heilige Abendmahl. Errichtet wurde das Denkmal von Erdmann Eucke 1889. Damals jährte sich der Übertritt des Kurfürsten zum protestantischen Glauben zum 350- sten Mal. Reliefplatte links: Joachim II in einem Gespräch mit Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Agricola. Reliefplatte rechts: Joachim II empfängt das Abendmahl durch den Bischof von Brandenburg, Matthias von Jagow. Reliefplatte hinten: Zeigt die Mutter von Joachim II, Kurfürstin Elisabeth und seinen Bruder Johann. Inschrift an der Sockelvorderseite: Dem Kurfürsten von Brandenburg, Joachim II., am 350. Gedenktage des am 1. November 1539 in der St. Nicolaikirche zu Spandau geschehenen feierlichen Uebertritt dieses Fuersten zum evangelischen Glauben errichtet 1889.

Mahnmal am Lindenufer            

Adresse: Am Lindenufer, 13597 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: RE 2, 4, 6, RB 10, 13, 14, S 9, 75; U7; Bus M32, M37, M45, X33, 130, 134, 135, 136, 236, 237, 337, 638, 671


Das Mahnmal am Lindenufer wurde 1989 errichtet und erinnert an die Spandauer Synagoge. Sie stand am Lindenufer / Ecke Kammerstraße und wurde in der Progromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 durch Brandstiftung zerstört.

Mahnmal des Zweiten Weltkriegs

Adresse: Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Wasserwerk Spandau Haltestelle Friedhof „In den Kisseln“, Fußweg ca. 250 m

 

Auf dem Spandauer Friedhof „In den Kisseln“ befindet sich auf dem zentralen Ehrenfriedhof in Abt. I nahe dem Südeingang von der Pionierstraße seit 1958 ein schlichtes hohes Kreuz aus Wesersandstein. Inschrift (auf der Platte vor dem Kreuz): Den Opfern der Kriege. (Q: www.wikipedia.de)

Mahnmal für die Zwangsarbeiter (2004)

Adresse: Stadtrandstraße 555, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslienie M37 Richtung Waldkrankenhaus, Haltestelle Waldkrankenhaus, Fußweg ca. 550 m

 

 

Das Mahnmal erinnert an die rund 40.000 Zwangsarbeiter, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Spandau interniert waren. Die Zwangsarbeiter waren auf rund 100 Lager im Bezirk verteilt, um in den Betrieben (unter anderem Siemens, dem Heereszeugamt und den Deutschen Industriewerken) Frondienste zu leisten. Das am 8. Mai 2004 enthüllte Mahnmal befindet sich auf dem Gelände des Evangelischen Waldkrankenhauses (nordwestlich, nahe der Griesinger Straße). Im Zweiten Weltkrieg waren dort für den Umbau Berlins zur „Welthauptstadt Germania“ in der sogenannten „Arbeiterstadt Große Halle“ 3000 Zwangsarbeiter interniert. Das aus Naturstein und Bronze gefertigte Denkmal wurde vom Bildhauer Ingo Wellmann geschaffen. Inschrift (Text in Versalien): Sklaven- und Zwangs- / arbeit bedeutete nicht / nur Vorenthalt des / gerechten Lohns, sie / bedeutete Verschleppung, / Heimatlosigkeit, Entrech- / tung, die brutale Miss- / achtung der Menschen- / würde. Oft war sie plan- / voll darauf angelegt, / die Menschen durch / Arbeit zu vernichten. / Johannes Rau / Bundespräsident 1999. (Q: www.wikipedia.de)

Mauerdenkmal Steinerne Brücke

Adresse: Schönwalder Allee, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 671 Richtung Paaren im Glien Dorf Haltestelle Schönwalde (HVL), Steinerne Brücke, Fußweg ca. 100 m

 

Im Jahr 2007 wurde von den Bürgermeistern der beiden Gemeinden an der Grenze zwischen Spandau und Schönwalde-Glien, nahe der Steinernen Brücke in Schönwalde-Siedlung, eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die dort befindliche Mauer eingeweiht. Zwei scheinbar im Kippen befindliche Originalmauerteile symbolisieren die Grenzöffnung. Auf zwei im Jahr 2008 ergänzten Tafeln werden geschichtliche Erläuterungen gegeben (s. auch unten, Gedenkstele Dietmar Schweitzer).  (Q: www.wikipedia.de)

Maueropfer-Gedenkstätte Spandau

Adresse: Heerstraße (in Höhe der Bergstraße), 13593 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie M37 Richtung Hahneberg Haltestelle Hahneberg, Fußweg ca. 400 m

 

 

Direkt an der nördlichen Gedenktafel zur Erinnerung an die Maueröffnung wurde am 13. August 2010 auf Anregung der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau e. V. eine Maueropfer-Gedenkstätte eröffnet, mit der zentral an der ehemaligen innerdeutschen Grenze an die acht Toten, die bei Fluchtaktionen an der Grenze der DDR zum Bezirk Spandau getötet wurden, erinnert werden soll. Bestandteil der Anlage ist die Gedenktafel Maueröffnung (siehe unten). Auf einer Fläche von rund 30 × 7 Metern wurden an der Bergstraße einzelne hellgraue Pflastersteine in eine ansonsten granitgraue Pflasterung eingelassen; diese acht hell abgesetzten Steine stehen für die Mauertoten an der Grenze zum Bezirk Spandau. Allerdings sind ihre Namen hier zum Zeitpunkt der Eröffnung der Gedenkstätte noch nicht benannt (Dieter Wohlfahrt (getötet 1961), Peter Kreitlow (1963), Adolf Philipp (1964), Willi Block (1966), Helmut Kliem (1970), Klaus Schulze (1972), Dietmar Schwietzer (1977), Ulrich Steinhauer (1980). Auf vier Stelen erinnern Fotos und Texte (deutsch/englisch) an die Geschichte der Mauer. Für 2011 ist von der Bezirksverwaltung die Errichtung einer Erklärungstafel mit den Namen der Maueropfer geplant. (Q: ww.wikipedia.de)

Meilenstein Falkenseer Damm (1960)  

Adresse: Falkenseer Damm, 13585 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus M37, 137

 

Mit dem bearbeiteten rund einen Meter hohen Findling werden an der Abzweigung vom Falkenseer Platz auf den Falkenseer Damm die Entfernungen nach Falkensee bzw. nach Berlin angezeigt. Der Stein ist eine Stiftung des Spandauer Wirtschaftshofs. Seine Einweihung erfolgte am 11. November 1960. Inschrift (Ostseite): "Falkensee / 7,5 km", Inschrift (Westseite): "Berlin / 14,5 km"

Orientierungsplastik

Adresse: Falkenseer Chaussee/ Steigerwaldstrasse 33, 13583 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: Bus 130, 137, 337, M37



Mit der von Ursula Hanke-Förster geschaffenen Hinweis- und Orientierungsplastik aus Metall wird an den Bau der ab dem Jahr 1962 errichteten Großsiedlung Falkenhagener Feld erinnert; die Höhe der Freiplastik beträgt rund vier Meter.

Pionierdenkmal Carl Klinke

Adresse: Schönwalder Allee / Klinkeplatz, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie M45 Richtung Johannesstift Haltestelle Klinkeplatz, Fußweg ca. 48 m

 

 

Der am 18. Juni 1840 in Bohsdorf (Lausitz) geborene Arbeiter und Soldat Carl Klinke starb am 18. April 1864 bei dem Sturm auf die Düppeler Schanzen vor Sonderburg im Preußisch-Dänischen Krieg. In Preußen wurde Klinke für seinen aufopferungsvollen Heldentod verehrt; er sprengte sich mit einem Pulversack in der Schanze in die Luft und ermöglichte so die Einnahme der Befestigungsanlage durch die Truppen des Deutschen Bundes. Das am 31. Mai 1908 enthüllte Denkmal befindet sich in einer Grünanlage am gleichnamigen Klinkeplatz (bis 1937 Düppelplatz). Der Entwurf der 2,3 Meter hohen Bronzeplastik auf zwei Meter hohem Sockel aus geschliffenem bayerischen Granit stammt von Professor Wilhelm Wandschneider und wurde bei Gladenbeck in Friedrichshagen gegossen. Zu Füßen des zum Sturm ausgerüsteten Pioniers – zwischen zersprengten Schanzkörben – liegt zerbrochen die dänische Flagge, der Danebrog. (Q: www.wikipedia.de)

Sowjetisches Ehrenmal Staaken

Adresse: Hauptstraße 12, 13591 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie M32 Richtung Dallgow-Döberitz, Havelpark Haltestelle Hauptstraße, Fußweg ca. 66 m

 

 

Das Ehrenmal (Gedenkstätte der Soldaten der Roten Armee) befindet sich vor der alten Dorfkirche Staaken. Das Denkmal wurde nach Kriegsende 1945 durch Verwendung des im Jahr 1901 zum 200. Jahrestag der Gründung des Königreichs Preußen errichteten Obelisks – gedreht und auf seine Spitze gestellt – den im Kampf um Berlin gefallenen Soldaten der Roten Armee gewidmet. 1991 hatten Unbekannte den roten Stern abgeschlagen. Die Spandauer CDU wollte danach die Wiederherstellung des Zustandes von 1991, doch der Denkmalschutz legte ein Veto ein. Das Denkmal wurde im Jahr 2002 restauriert. Inschrift (Text in Versalien): Zum / Andenken / an die / Befreiung / am / 25. April 1945 / durch / die / Rote / Armee. (Q: www.wikipedia.de)

Teilungsdenkmal Staaken

Adresse: Hauptstraße 12, 13591 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie M32 Richtung Dalldow-Döberitz Haltestelle Hauptstraße, Fußweg ca. 63 m

 

 

Das Teilungsdenkmal Staaken befindet sich auf dem Gelände der Dorfkirche Staaken. Dieser Ort wurde kurz nach dem zweiten Weltkrieg geteilt. Ab 1951 war er für die West Berliner unzugänglich, aber den Bewohnern von West Staaken konnte die Dorfkirche weiterhin als Gemeindekirche dienen. Im Rahmen des Einigungsvertrages wurde das nach 1961 zu einer selbständigen Gemeinde im Bezirk Potsdam geworde Staaken wieder in den Bezirk Spandau eingegliedert. Das Denkmal ist ein Symbol für die Wiedervereinigung. Inschrift am Kreuz:" 1951 geteilt, Staaken vereint 1990". (Q: www.wikipedia.de)

Weltkriegsdenkmal Lazarettopfer 1914–1918

Adresse: Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie 134 Richtung Wasserwerk Spandau Haltestelle Friedhof in den Kisseln, Fußweg ca. 950 m

 

Auf dem Spandauer Friedhof „In den Kisseln“ befindet sich das Denkmal im nordwestlichen Bereich, im Ehrenfeld für die im Lazarett Siemensstadt verstorbenen Opfer des Ersten Weltkriegs. Das von dem Unternehmen Siemens gespendete Ehrenmal befand sich ursprünglich auf dem heute aufgegebenen Friedhof Haselhorst an der Nonnendammallee und wurde 1961 unter Umbettung der Kriegsopfer in die Abt. 51 auf den Friedhof In den Kisseln versetzt. 1985 wurde es mit einer Spende von Siemens restauriert. Inschrift (Text in Versalien): Den im / Vereinslazarett / Siemensstadt / verstorbenen / Kämpfern / des / Weltkrieges / 1914–1918 / zu / ehrendem / Gedenken. (Q: www.wikipedia.de)

Wichernbüste

Adresse: Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin

Barrierefrei: ja

Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau, Buslinie M45 Richtung Johannesstift Haltestelle Johannesstift, Fußweg ca. 500 m

 

 

Unter einem Vordach der Stiftskirche des Evangelischen Johannesstifts Berlin in Hakenfelde befindet sich auf einer Stele die Büste von Johann Hinrich Wichern mit Inschrift. Sie erinnert daran, dass Wichern 1858 nach Berlin kam und das Johannesstift gründete. Die Nachfolger Wicherns verlegten das Johannesstift von 1907 bis 1910 in den Spandauer Stadtwald. Inschrift (Text in Versalien): J·H·Wichern / Der Gründer des / Evangelischen / Johannesstifts / 1858. (Q: www.wikipedia.de)