Britzer WeinKultur

Winzerei mit Hand und Fuß

Das traditionelle Handwerk des Weinanbaus existiert in Berlin bereits seit über 300 Jahren. Im Zuge klimatischer Veränderungen und politisch nachteiligen Entscheidungen stellten die Britzer den Weinanbau in Berlin im 19. Jahrhundert jedoch zunächst ein.

Im Jahr 2002 setzt der moldawische Winzer Viktor Sucksdorf seine Vision in die Tat um und pflanzt am Koppelweg wieder die ersten Rebstöcke. In den kommenden Jahren entwickelt er das ehemalige Brachland zwischen Pferdekoppel und Kleingartenanlage mit viel persönlichem Einsatz in einen vorzeigbaren Weinanbau. Zum heutigen Zeitpunkt gedeihen auf der knapp 5.000qm großen Fläche rund 1.500 Weinreben, darunter auch Acolon und Ortega.

 

Britzer Weinkultur BeginnWein in Berlin in Blüte

Wein aus Berlin

Zur Winzerei mit "Hand und Fuß" gehört in Britz, dass die alljährliche Arbeit mit dem erfolgreichen Abschluss der Weinlese noch längst nicht getan ist, denn das Keltern und Abfüllen des Weins gehört hier ebenso dazu wie das Ausrichten der alljährlichen, öffentlichen Weinfeste. Dies ist für den Weinanbau in Berlin einzigartig. Seit 2016 ist die Hauptstadt wieder offizielles Anbaugebiet; dadurch darf der Wein aus Britz offiziell verkauft werden.

Die Fläche der Britzer WeinKultur bietet Platz für berauschende Feste. Ob beim Blütenfest, der Wahl der Weinkönigin oder zur Weinlese - die Veranstaltungen bieten Highlights für die Nachbarschaft und sind auch über die Grenzen Neukölln hinaus geschätzt. Jedes Event eignet sich zum gemütlichen Verweilen und Kennenlernen aller Facetten der Britzer WeinKultur.

Betreiber der Britzer WeinKultur ist der gemeinnützige Verein AGRARBÖRSE Deutschland Ost e.V. in Kooperation mit dem Förderverein der Britzer WeinKultur.